FAQ

Häufig gestellte Fragen:

1. Kann ich Ihre Arzneimittel direkt bei Ihnen kaufen?

2. Warum ist bei manchen Arzneimitteln kein Anwendungsgebiet angegeben?

3. Warum ist in den flüssigen homöopathischen Arzneimitteln Alkohol enthalten?



Anworten:

1. Kann ich Ihre Arzneimittel direkt bei Ihnen kaufen?

Da es sich bei homöopathischen Arzneimitteln (sowohl Einzel- als auch Kombinationspräparate) nach dem gültigen Arzneimittelgesetz um apothekenpflichtige (nicht verschreibungspflichtige!) Arzneimittel handelt, ist ein Direktverkauf leider nicht möglich. Aber Sie können unsere Produkte in jeder Apotheke auch ohne Rezept erwerben.

2. Warum ist bei manchen Arzneimitteln kein Anwendungsgebiet angegeben?

Hierbei handelt es sich um registrierte Homöopathika.

Homöopathische Arzneimittel sind Arzneimittel, die nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) hergestellt worden sind. Das können sowohl Einzelmittel als auch sogenannte Komplexmittel (mit mehreren Inhaltsstoffen) sein. In der Bundesrepublik sind sicherlich weit über 20.000 verschiedene Homöopathika auf dem Markt. Nur ein Teil dieser Arzneimittel sind durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen worden. Das bedeutet, dass der Hersteller hierfür entsprechende Wirksamkeitsbelege erarbeitet und der o.g. Zulassungsbehörde zur Beurteilung vorgelegt hat. Da der Wirksamkeitsbeleg in der Homöopathie eine besondere Schwierigkeit darstellt, gibt es hierfür eine Sonderregelung, die sogenannte Registrierung. In diesem Fall wird das Präparat auf Unbedenklichkeit (mögliche Neben- und Wechselwirkungen sowie Gegenanzeigen) und Qualität geprüft. Der Teil der Wirksamkeitsprüfung wird hierbei ausgeschlossen. In diesen Fällen dürfen die Arzneimittel dann keine Indikation tragen.
Die Möglichkeit der Registrierung ist vom Gesetzgeber nur bei homöopathischen Arzneimitteln gegeben. 
Die Wirkungen homöopathischer Stoffe bzw. Mittel basiert auf jahrhundertelanger Erfahrung. Obwohl die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln existent ist, kann sie häufig mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht bewiesen werden. Aufgrund dieser Tatsache hat der Gesetzgeber diese vereinfachte Form der Registrierung für Homöopathika geschaffen.
Jeder Behandler oder Apotheker wird Ihnen gern Auskunft über die Wirkung der verordneten Arzneimittel geben.

3. Warum ist in den flüssigen homöopathischen Arzneimitteln Alkohol enthalten?

Alkohol ist ein wichtiger Grundstoff zur Herstellung und Konservierung von Naturheilmitteln. Die Herstellung von den Ausgangsstoffen in der Homöopathie, den sogenannten Urtinkturen sowie die weiteren Verdünnungsschritte werden gemäß Homöopathischem Arzneibuch mit Alkohol durchgeführt. Einen besseren flüssigen Arzneiträger gibt es in der Homöopathie nicht.

Aber wieviel Alkohol nimmt man wirklich mit etwa 10 Tropfen eines homöopathischen Arzneimittels zu sich?
Ein einfaches Beispiel soll dies verdeutlichen: Ein durchschnittliches homöopathisches Kombinationsarzneimittel hat ca. 30 - 50 Vol.-% Alkohol. Geht man von einer Dosierung von
2ml bzw. 2g aus (das entspricht ca. 20 Tropfen), so entspräche dies einer Einnahme von 0,47 bis 0,79 g reinem Alkohol bzw. 12 bis 20 ml Bier (Alkoholgehalt im Bier rund 5 Vol.-%). Daraus ließe sich ein momentaner Blutalkoholspiegel von 0,01 bis 0,02 Promille ableiten, der bereits nach weinigen Minuten wieder abgebaut wäre.

Hierbei sei auch erwähnt, dass Ethanol ein natürlicher Bestandteil einer Reihe von Lebensmitteln z. B. Fruchtsäften und Nektaren, Marmeladen aber auch Milchprodukten wie Kefir und Joghurt und in besonderem Maße auch Brot und Sauerkraut ist. Joghurt z. B. enthält zwischen 237 bis 1610 mg Ethanol pro Liter, Sauerkraut und Brot sogar zwischen 2 und 4 g pro kg.